EFRE-Förderung

EFRE-zdi III

Das NRW-Wissenschaftsministerium und das NRW-Wirtschaftsministerium fördern gemeinsam im Rahmen der Landesinitiative zdi den Auf- bzw. Ausbau der zdi-Netzwerke. Die Einbindung von Partnern aus der regionalen Wirtschaft, insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), ist Voraussetzung für eine Antragstellung. Ziele des neuen Programms sind die systematische Gewinnung von Wirtschaftspartnern für die zdi-Netzwerke und die Schaffung neuer, bzw. Weiterentwicklung bestehender Schülerlaborangebote in NRW. Dafür stellt das NRW-Wirtschaftsministerium Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung. Die Förderquote des Programms beträgt maximal 50 %, die maximale Laufzeit von Projekten 36 Monate.

 

Das Förderprogramm besteht aus zwei Teilen:

Teilprogramm 1: Inhaltliche und organisatorische Einbindung von KMU der Region in die Arbeit von zdi-Netzwerken
Zentrales Anliegen des Teilprogramms 1 ist die systematische, nachhaltige und substanzielle Einbindung von kleinen und mittleren Unternehmen in die inhaltliche und organisatorische Arbeit  von zdi-Netzwerken zur Fachkräftesicherung. Die grundlegende Voraussetzung für eine Förderung ist die Orientierung am konkreten Bedarf für MINT-Fachkräfte in der zu fördernden Region. Dieser muss schlüssig aus regionalen wirtschaftspolitischen Strategien (z.B. integrierte Handlungskonzepte, Fachkräftestrategien, etc.) abgeleitet und nachgewiesen werden. Förderung erhalten zum einen zdi-Netzwerke, die dieses Ziel gemeinsam mit wirtschaftsnahen Organisationen umsetzen wollen. Zum anderen sind Partner eines zdi-Netzwerks antragsberechtigt, sofern der Träger des Netzwerks einer solchen Antragstellung schriftlich zustimmt. Die maximale Fördersumme pro zdi-Region beträgt für diesen Förderbaustein im Normalfall 120.000,- EUR pro Antrag.

Teilprogramm 2: Entwicklung von MINT-Angeboten, die neue, in der Region noch nicht ausreichend berücksichtigte MINT-Themen erfahrbar machen
Zentrales Anliegen des Teilprogramms 2 sind Ausbau und Weiterentwicklung der Schülerlaborlandschaft in NRW. Gefördert werden unter anderem zdi-Netzwerke, die gemeinsam mit wirtschaftsnahen Organisationen oder Hochschulen/hochschulnahen Organisationen außerschulische MINT-Angebote und Schülerlabore aufbauen, ausbauen und/oder inhaltlich weiterentwickeln wollen. Antragsberechtigt sind zdi-Netzwerke sowie deren Partner, sofern der Träger des Netzwerks einer solchen Antragstellung schriftlich zustimmt. Die maximale Fördersumme je zdi-Netzwerk beträgt für diesen Förderbaustein im Normalfall 120.000,- EUR.

Voraussetzung für eine Förderung in beiden Teilprogrammen ist eine Kofinanzierung mindestens in Höhe der beantragten Fördersumme durch Eigen- oder Drittmittel (z.B. durch Kommune, Verbände, Unternehmen, andere Netzwerkpartner).  

zdi-EFRE-Programm im Kreis Warendorf
• mach-mit-MINT! Part I – Nachwuchsförderung im Kreis Warendorf (abgeschlossen)
• mach-mit-MINT! Dezentrale Ausstattungen (abgeschlossen)
• mach-mit-MINT! Part II – zdi-Partizipationsprozess für KMU – Aktivierung von
Mittelständlern zur proaktiven MINT-Nachwuchsförderung (bis 2022)
• PhänomexX: Informatik Grundbildung mit und ohne Computer (Jg. 4-6)
(ab Oktober 2019 bis 2022)

zdi im Kreis WAF

Unterstützt und gefördert von:

Qualitätssiegel

Mit der Verleihung des zdi-Qualitätssiegels 2019 wird anerkannt, dass sich die Partner des zdi-Netzwerks im Kreis Warendorf, gegründet am 5. Mai 2008, in besonderer Weise für die Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in ihrer Region einsetzen.